Über uns

Auf altem Bauernland bewirtschaften wir 7 ha Land nach ökologischen Richtlinien. Wir bauen alte Strukturen neu auf und schaffen ein vielfältiges Leben von Mensch und Natur. Wir, das sind Johannes und Laura und unsere wertvollen Unterstützer. Seit 2017 wohnen wir auf unserer alten Hofstelle. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Landwirtschaft aufzubauen, Alternativen aufzuzeigen und Menschen zu inspirieren.

Mit dem Anbau von Gemüse und der Haltung von Legehennen versorgen wir etwa 120 Familien aus der Region in unserer Solidarischen Landwirtschaft mit gesunden Lebensmitteln. Sie sind mehr als nur Konsumenten. Sie sind Teil des Hofes, können diesen mitgestalten und ermöglichen es uns, nach unseren Werten und Idealen zu arbeiten.

Unsere Vision

Unsere bäuerliche Landwirtschaft betreiben wir mit viel Idealismus. Wir arbeiten mit wenig Maschineneinsatz, sondern mehr mit der Hand und mit Hilfe natürlicher Prinzipien. Für gesunde Lebensmittel braucht man auch einen gesunden Boden und gesunde Ökosysteme. Unsere Mission liegt darin diese aufzubauen und nachhaltig zu entwickeln. Daher gehen wir weit über die Bio-Richtlinien hinaus – nähren unseren Boden und betreiben sogenannte regenerative Landwirtschaft. Dabei geht es unter anderem Humusaufbau und somit auch um Klimaschutz. Wir bauen vielfältige Strukturen auf - arbeiten z.B. mit Gehölzen auf dem Acker, legen Blühstreifen an und kultivieren eine breite Palette von Gemüsesorten. Unsere Hühner integrieren wir in unsere Kreislaufwirtschaft. Damit fördern wir die Biodiversität und Artenvielfalt.

Unser Team

Neben den GründerInnen stehen hinter dem Lebedigen Landbau ein Team von motivierten jungen Menschen. Neben einer oder einem Auszubildende*n (Freie Ausbildung im Norden) werden wir unterstützt von PraktiantInnen und internationalen Freiwilligen, welche über Online Plattformen wie Wwoof oder HelpX zu uns stoßen.

Unsere Geschichte

Nach dem Studium der ökologischen Landwirtschaft (Johannes) bzw. Naturschutz und Umweltplanung (Laura) sowie einiger Praxiserfahrung wagten wir 2017 den Sprung ins kalte Wasser und übenahmen eine alte Hofstelle mit arrondierten Flächen im nordwestmecklenburgischen Hügelland. Nicht nur die Gebäude waren und sind pflegebedürftig. Auch den Boden sanieren wir durch ökologische Mittel und stellen so wieder einen Lebensraum ober- und unterirdisch her.

Die Gärtnerei

Unser Gemüsebau kommt dem Konzept der Marktgärtnerei, auch als Market Gardening oder biointensiver Anbau bekannt, sehr nahe. Das ist eine Wirtschaftsweise, die ihren Ursprung in Frankreich des 18. Jahrhunderts hat. Biointensiv bedeutet, dass die Fläche durch Optimierung der Pflanzabstände viel Ertrag auf kleiner Fläche bringt. Da wir uns von den Standards, welche große und schwere Maschinen vorgeben, lösen und vorrangig mit der Hand und einem Einachs-Trecker arbeiten, können wir die eine Produktivität auf kleiner Fläche realisieren und gleichzeitig die Bodenverdichtung stark minimieren. Auf Arbeiten mit dem Pflug verzichten wir vollständig. Wir arbeiten mit Dauerbeeten, welche die Bewirtschaftung erleichtern und zur Bodenschonung beitragen.

Bei uns dreht sich viel darum, den Boden aufzubauen, denn nur ein gesunder Boden bringt gesunde Lebensmittel höchster Qualität hervor. Deshalb zielt unsere Arbeit darauf ab, Humus aufzubauen. Um das zu erreichen bedienen wir uns verschiedenster Techniken. Wir versuchen den Boden möglichst ganzjährig bewachsen zu halten. So sind die Beete innerhalb einer Saison mit verschiedenen Kulturen mehrfach besetzt. Wir arbeiten außerdem mit Zwischenfrüchten und Untersaaten. Weitere wichtige Bestandteile sind der Einsatz von Flächenrotte und die Kompost- sowie die Mulchwirtschaft. Wir streben eine ausgeglichene Nährstoffversorgung und -mobilisierung im Boden an, sodass es den Pflanzen an nichts fehlt. Durch Das Ausbringen von Komposttees können wir die Mikrobiologie im Boden positiv beeinflussten und ein stabiles Gefüge im Boden begünstigen.

Unsere fleißigsten Mitarbeiter sind die Regenwürmer. Auch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge fühlen sich bei uns wohl. Wir legen Blühsteifen und Schnittblumenbeete an – nicht nur fürs Auge, sondern vor allem für unseren kleinen Helfer im Garten. Für uns ist es selbstverständlich, nicht nur Nahrung für Menschen anzubauen, sondern gleichermaßen für unsere umgebende Fauna einen Lebensraum und ein Nahrungsangebot zu schaffen.

Der Hof

Auf 7 Hektar Ackerland, einem kleinen Stück Wald und einer Streuobstwiese erzeugen wir Lebensmittel in Bioqualität. 2018 haben wir unsere Solidarische Landwirtschaft gegründet und versorgen einige Familien aus der Region mit frischem Obst und Gemüse

Bio-Siegel und Verband

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