
Gemeinschaftsäcker für Kommunen.
Wir unterstützen Städte und Gemeinden dabei, strukturiert und ergebnisoffen zu prüfen, ob ein Gemeinschaftsacker zu ihren Zielen und Möglichkeiten passt.
Auch ein begründetes „Nein“ oder „noch nicht“ ist ein gutes Ergebnis.
Ein Projekt von Mikro Landwirtschaft e. V. · Gefördert durch die Software AG Stiftung
Heimat, die wächst.
Was ist ein Gemeinschaftsacker?
Ein Gemeinschaftsacker ist eine wohnortnahe Ackerfläche, auf der Bürger:innen ihr eigenes Gemüse auf eigenen Parzellen naturnah anbauen und zugleich gemeinsame Infrastruktur, Wissen und einen sozialen Ort teilen. Eine verlässliche Betreiberstruktur organisiert den Rahmen für Wasser, Geräte, Einführung, Gemeinschaft und Betrieb.
Eigenes Gemüse
Die Teilnehmenden bewirtschaften eigene Parzellen und übernehmen Verantwortung für ihre Ernte.
Gemeinsame Infrastruktur
Wasser, Wege, Geräte, Wissen und weitere Grundausstattung werden gemeinsam genutzt.
Klare Verantwortung
Eine lokale Betreiberstruktur organisiert den verlässlichen Rahmen über die Saison.
Heimat, die wächst.
Auf einem Gemeinschaftsacker wachsen nicht nur Tomaten, Bohnen und Salat. Menschen erleben Jahreszeiten, Kinder erfahren, wo Lebensmittel entstehen, Nachbar:innen lernen sich kennen und aus einem Stück Acker wird mit der Zeit ein Ort, für den Menschen Verantwortung übernehmen.
Ein Ort, an dem Natur, Selbstwirksamkeit und Gemeinschaft im Alltag erfahrbar werden.
Eine Fläche. Mehrere kommunale Ziele.
Gemeinschaftsäcker können mehrere kommunale Ziele gleichzeitig unterstützen. Das macht sie besonders dort interessant, wo sichtbare, lokale Mehrfachlösungen gefragt sind.
Die Idee ist einfach. Der kommunale Weg dorthin nicht.
Welche Fläche eignet sich? Wer ist zuständig? Wer betreibt den Acker? Wie werden Wasser, Kosten und Verantwortung organisiert? Welche Stellen müssen beteiligt werden? Und wie wird daraus eine belastbare politische Entscheidung?
Wir helfen Ihnen, die richtigen Fragen in der richtigen Reihenfolge zu klären.
Vom Interesse zur Entscheidung
Der Einstieg ist eine Prüfung – kein vorweggenommener Projektbeschluss.
Ziele, Ausgangslage und offene Fragen sortieren.
Verantwortung und Prüfumfang festlegen.
Fläche, Betreiber, Zuständigkeiten, Kosten und Risiken klären.
Ergebnisse für Verwaltung und Politik zusammenführen.
Entscheiden, ob und auf welchem Weg es weitergeht.
Sie müssen das Rad nicht neu erfinden.
Wir bündeln mehrjährige Praxiserfahrung, kommunale Entscheidungslogik, Evidenz und digitale Werkzeuge.
Die Beratung verpflichtet zu nichts.
Die Orientierung durch die Bundesstelle verpflichtet weder zur Umsetzung eines Gemeinschaftsackers noch zur Beauftragung von Mikro Landwirtschaft.
Sie entscheiden, wie es weitergeht.
Ihre Kommune kann selbst umsetzen, professionelle Starthilfe nutzen oder einen geeigneten Dienstleister beauftragen. Die Anbieter- und Umsetzungsentscheidung bleibt frei.
Erprobt auf echten Gemeinschaftsäckern.
In Mannheim und Heidelberg hat Mikro Landwirtschaft sieben Gemeinschaftsäcker für rund 1.000 Bürger:innen aufgebaut und über mehrere Jahre betrieben. Aus dieser Praxis entstanden Standards, Werkzeuge und strukturierte Einführungsmethoden.
Die ökologischen Werte stammen aus einem untersuchten Standort und werden als Standortbefunde, nicht als pauschale Wirkung jedes Gemeinschaftsackers kommuniziert.
Für politische Führung und Fachverwaltung.
Für Bürgermeister:innen
Sie müssen noch keine Fläche versprechen und kein Projekt beschließen. Geben Sie einer ergebnisoffenen Prüfung Rückhalt und benennen Sie eine verantwortliche Stelle.
Kurzleitfaden ansehen →Für Fachverwaltungen
Prüfen Sie Fläche, Betreiber, Zuständigkeiten, Kosten und Risiken strukturiert – statt ressortweise nebeneinander.
Praxisleitfaden ansehen →Gemeinschaftsäcker in Programme und Strategien integrieren.
Gemeinschaftsäcker verbinden Ziele aus Ernährung, Landwirtschaft, Klimaanpassung, Naturschutz, Gesundheit, Stadtentwicklung, sozialer Teilhabe und Resilienz auf einer konkreten kommunalen Fläche.
Die Bundesstelle übersetzt Praxiserfahrung in Standards, Modellkommunen, Wirkungswissen und übertragbare Förder- und Umsetzungsstrukturen.
Ressortanschlüsse
Wissen, das weiterhilft.
Definitionen, Erfahrungen, Entscheidungswege und Wirkungswissen direkt im Web – verständlich für Menschen und auffindbar für Suchmaschinen und KI.
Kurz und direkt beantwortet.
Was ist ein Gemeinschaftsacker?
Eine wohnortnahe, parzellierte Ackerfläche, auf der Bürger:innen eigenes Gemüse naturnah anbauen und zugleich Infrastruktur, Wissen und einen sozialen Ort teilen. Eine Betreiberstruktur organisiert den verlässlichen Rahmen.
Brauchen wir bereits eine Fläche?
Nein. Der Einstieg ist ausdrücklich auch ohne festgelegte Fläche möglich. Ein Suchraum oder erste Flächenideen helfen, sind aber keine Voraussetzung für das Orientierungsgespräch.
Muss die Kommune den Acker selbst betreiben?
Nein. Betreiber können beispielsweise ein lokaler Verein, ein bestehender Träger, eine kommunale Struktur, ein landwirtschaftlicher Betrieb oder ein Kooperationsmodell sein.
Was kostet ein Gemeinschaftsacker?
Das hängt von Fläche, Wasser, Infrastruktur, Größe, Betreiberstruktur, kommunaler Eigenleistung und Unterstützungsumfang ab. Deshalb klären wir zunächst Kostenarten und Aufgaben, bevor belastbare Korridore benannt werden.
Welche Stellen sollten beteiligt sein?
Das hängt von der Kommune ab. Typisch sind Liegenschaften, Grünflächen, Umwelt, Planung, Klima, Soziales, Gesundheit oder Bildung. Entscheidend ist eine verantwortliche Stelle, die die Prüfung zusammenführt.
Welche Genehmigungen können erforderlich sein?
Das ist standort- und nutzungsabhängig. Planungsrecht, Wasser, Naturschutz, Pacht, Haftung oder bauliche Elemente können relevant werden. Die Bundesstelle hilft, den Klärungsbedarf zu strukturieren; sie ersetzt keine Rechtsberatung.
Was kostet das Orientierungsgespräch?
Das 20-minütige Orientierungsgespräch ist kostenfrei und unverbindlich. Im Rahmen der jeweiligen Förderung können auch ausgewählte Entscheidungshilfen kostenfrei angeboten werden.
Verpflichtet das Gespräch zu einer Umsetzung?
Nein. Die Prüfung ist ergebnisoffen. Auch ein begründetes „Nein“ oder „noch nicht“ ist ein gutes Ergebnis. Ebenso besteht keine Verpflichtung, Mikro Landwirtschaft später mit der Umsetzung zu beauftragen.
Passt ein Gemeinschaftsacker zu Ihrer Kommune?
In 20 Minuten sortieren wir gemeinsam Ihre Ausgangslage und den nächsten sinnvollen Prüfschritt.